Projekt:
zuckerfreie Fastenzeit in der Kita 2018 – Woche 5

Schocker der Woche:

Ein (!) Paula Pudding hat 15 g Zucker
und überschreitet damit um 2,5 g die empfohlene Zuckermenge von 12,5 g für
Kinder am Tag.

Was
haben wir gemacht?

In
der vergangenen Woche fand die Kinder Bibel Woche in der Kita statt. Daher gab
es kein spezielles Thema zur zuckerfreien Fastenzeit. Wir haben uns mit dem
Ursprung des Themas Fasten aus der Bibel beschäftigt und Geschichten von Jesus
aus der Bibel gehört


Wie
geht es nächste Woche weiter

In
dieser Woche wird es praktisch. Wir stellen in den Gruppen verschiedene
Lebensmittel her, die keinen industriellen Zucker enthalten. Diese lassen wir
uns anschließend schmecken J

Info
der Woche:

Ein Leben
ohne Zucker: Diese 5 Dinge habe ich gelernt

1. Zucker ist überall

Zucker
schummelt sich wirklich überall hinein. Wenn du das nächste Mal einkaufen
gehst, lies dir die Zutatenliste mancher
Produkte durch.
Du
wirst staunen, wie viele davon völlig überraschend Zucker enthalten! Zucker hat viele Namen. Auf dem Etikett ist zwar vielleicht
nichts direkt von Zucker zu lesen. Wenn aber ein Wort mit „-ose“ aufhört,
bedeutet das, dass trotzdem Zucker enthalten ist. In einem „gesunden“
Frühstück, das z.B. aus einem Müsli mit Joghurt und Früchten plus einem Glas
Orangensaft besteht, können sich etwa bis zu 14 Teelöffel Zucker verbergen, was
sehr weit über der empfohlenen Tagesmenge von sieben Teelöffeln liegt.

2. Konzentrierter und wacher

In den
ersten zwei Wochen fühlte ich mich ein bisschen benebelt. Ich schlief zwar einige Nächte sehr
schlecht
und
arbeitete manchmal lange, aber es fühlte sich anders an, als die übliche
Müdigkeit. Nach etwa zwei Wochen änderte sich das. Der Nebel war gelichtet und
ich fühlte mich plötzlich konzentrierter und wacher, als das seit Langem der
Fall gewesen war.

3. Mehr Energie und kein
Nachmittagsloch

Seitdem
ich mich vom Zucker verabschiedet habe, fühle ich mich energiegeladener. Ich brauch keinen gezuckerten Snack,
der mir neue Kraft gibt. Ich fühle mich frischer. Und das gilt für den ganzen
Tag: Das 15-Uhr-Loch ist verschwunden und ich brauch keinen Zucker mehr, um es
zu stopfen.

4. Bessere Haut

Seit ich
dem Zucker abgeschworen habe, habe ich bemerkt, dass meine T-Zone (Stirn und
Nase) deutlich weniger ölig ist. Zu viel Zucker kann eben zu fettiger Haut
führen. Anstatt also mit Kosmetika von außen gegen Hautprobleme zu kämpfen, ist
es schlauer, sie von innen anzugehen

5. Die Liebe zum Kochen

Ich habe
meine Liebe zum Kochen wiedergefunden. Eigentlich habe ich mir schon immer gern
gesunde Mahlzeiten gemacht. Weil bei meiner zuckerfreien Ernährung die
meisten Fertigsaucen nicht in Frage kamen (genau wie eine ganze Reihe anderer
Produkte) musste ich so ziemlich alles frisch selbst zubereiten. So habe ich
mich an ein paar gute alte Rezepte erinnert, an die ich schon lange nicht mehr
gedacht hatte. Ich habe auch neue Rezepte gesucht und nachgekocht. Wenn du
selbst kochst, weißt du schließlich genau, was drin ist.