Projekt:
zuckerfreie Fastenzeit in der Kita 2018 – Woche 4

Schocker der Woche:

In Deutschland verbraucht ein
Mensch durchschnittlich rund 35 Kilogramm Zucker im Jahr. Dieser Wert lag in
den letzten Jahrzehnten relativ stabil zwischen 32 und 40 Kilogramm im Jahr.
Die Industrie argumentiert daher, dass der Zuckerverbrauch bei uns nicht
gestiegen sei. Blickt man weiter zurück, erkennt man allerdings besser, dass
der Konsum im Laufe des industriellen Zeitalters deutlich gestiegen ist: Laut
Zollaufzeichnungen des Deutschen Reiches lag der Pro-Kopf-Zuckerkonsum im Jahr
1874 noch bei 6,2 Kilogramm. Noch ein konstruiertes Bild für diese Menge: Wäre
die durchschnittliche Körpergröße seitdem im gleichen Verhältnis gewachsen wie
unser Zuckerkonsum, wäre ein deutscher Mann heute 9,39 Meter groß.

Was
haben wir gemacht?

Wir haben uns angesehen was alles in den
einzelnen Lebensmitteln steckt. Was für
Vitamine und Mineralien benötigen die einzelnen Körperpartien, um sich zu
entwickeln?

Hier
zwei Beispiele aus den Gruppen:

Weitere Projekterarbeitungen befinden sich in
der Kita Eingangshalle und den einzeln Gruppen.



Wie
geht es nächste Woche weiter:

In dieser Woche findet unsere Kinder Bibel
Woche statt. Da wir da einiges an Programm vor haben, wird es keine direkte
Projektarbeit geben. Vielmehr kümmern wir uns darum einmal zu hören, woher die
Fastenzeit stammt.

Info
der Woche:

Fasten im Christentum- das Verzichten ist
freiwillig

Christen
fasten freiwillig. Die einzige Regel heißt: Verzichte auf Dinge, die dir am
Herzen liegen! Was das ist, entscheidet jeder selbst.

Manche verkneifen sich die Lieblingsschokolade, das Fleisch im Essen oder den
Nachtisch. Andere lassen in dieser Zeit mal Computerspiele oder das Fernsehen
links liegen. Probier es einmal aus: Du wirst sicher feststellen, dass du
vieles von dem, was dir wichtig erscheint, gar nicht so dringend benötigst.

Auch Christen denken in der Fastenzeit besonders über ihren Glauben und über
ihre Lebensweise nach. Und sie überlegen, was sie sofort oder künftig besser
machen können und wie sie anderen Menschen helfen können, denen es schlechter
geht als ihnen selbst.