Blog Image

KiTa und BGS Erlöserkirche

Projekt zuckerfreie Fastenzeit Woche 7

KiTa und BGS Erlöserkirche Posted on Thu, March 29, 2018 11:27:40

Projekt:
zuckerfreie Fastenzeit in der Kita 2018 – Woche 7

DANKE!

In
erster Linie möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen als Eltern bedanken.
Danke, dass Sie unsere „Zuckerfreie Fastenzeit“ so toll mitgetragen haben und
wir ihre Unterstützung hatten. Danke, dass Sie sich an die Vorgaben der Kita,
während dieser Fastenzeit überwiegend auf Zucker in der Brotdose zu verzichten,
gehalten haben.

Nun
nach sieben Wochen beenden wir das Projekt und können aus unserer Sicht sagen,
es war ein Erfolg.

Was
haben wir gemacht?

In
den letzten Tagen haben wir das Projekt mit den Kindern noch einmal besprochen
und sie zu Wort kommen lassen. Die Ergebnisse hängen in der Kita Halle aus und
werden da auch noch eine zeitlang zum Lesen, Schmunzeln und Nachdenken
aushängen.

Hier ein
Beispiel aus den Gruppen:

Ausblick:

Nachdem
wir unser Projekt „Zuckerfreie Fastenzeit“ für beendet erklären, gehen die
Planungen weiter.

Wir
würden gerne in diesem Jahr noch ein zweites Kita Projekt starten. Der
Zeitpunkt und genaue Ablauf ist zurzeit noch in Planung und wird Ihnen frühzeitig
bekannt gegeben.

Wir
planen im Laufe des Jahres ein Projekt mit dem Namen „spielzeugfreie Kita“.

Was
verbirgt sich dahinter? Wir werden unser Spielzeug aus allen Gruppen in den
Urlaub schicken und eine zeitlang nur Mobiliar und Decken in den Gruppenräumen
auffinden.

Der
Gedanke hinter diesem Projekt ist, dass jedes Kind in seiner Grundfunktion
gerne kreativ spielt. Das können wir dann erleben, wenn unsere Kinder einen
imaginären Spielpartner haben, der bei allen Situationen dabei sein soll oder
muss.

Aber
auch, wenn wir Herbst haben und die wildesten Spiele mit Laub gestaltet werden.

Durch
den sehr hohen Eigenanteil an verschiedenen Spielzeugen und vorgegebenen
Spielabläufen nehmen wir unseren Kindern dieses Bedürfnis.

Mit
dem Projekt möchten wir diesem Lauf entgegenwirken und die Kreativität der
Kinder zurückholen, entwickeln und fördern.

Sobald
die Planungen fortgeschrittener sind, werden wir Sie informieren.



Projekt zuckerfreie Fastenzeit Woche 6

KiTa und BGS Erlöserkirche Posted on Mon, March 26, 2018 11:42:01

Schocker
der Woche:

Test 10 Tage ohne
Zucker: Kinder
verloren durchschnittlich fast einen Kilogramm Gewicht

„Die Gesundheit der Kinder verbesserte sich sofort
– nur, indem wir
Zucker durch Stärke ersetzten. Wir haben nichts an den
Kalorien, dem Gewicht
oder den Übungen der Kinder verändert“, schrieb der Autor
Robert Lustig vom
UCSF Benioff Kinderkrankenhaus San Francisco in einem
Statement zur Studie.

Nach zehn Tagen sanken bei den meisten Teilnehmern
der
Bluthochdruck, die Triglycerid- und Cholesterin-Werte. Die
Glukosetoleranz
verbesserte sich und die Menge an überschüssigem Insulin im
Blut wurde weniger.

Sind diese Werte erhöht, sind sie ein Risikofaktor
für
Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes.

Was
haben wir gemacht?

Letzte
Woche wurde gebacken und ausprobiert ein Essen ohne Zucker
herzustellen. Die
Ergebnisse konnten sich sehen und schmecken lassen.

Wie
geht es nächste Woche
weiter:

Nun
hat
die Letzte Woche unserer zuckerfreien Fastenzeit begonnen und
wir schließen da
Projekt mit dem Feedback der Kinder. Was haben sie gelernt.
Was hat sich
verändert in den letzten Wochen. Die Aussagen werden notiert
und als Aushang
vorbereitet.

Info
der Woche:

1.
Alternative zu Zucker: Agavendicksaft

Agavendicksaft stammt ursprünglich
aus Mexiko. Die
Ureinwohner haben
schon vor
tausenden von Jahren den Saft der Agave genutzt – als
Nahrungsmittel, aber auch
als Medizin. Heutzutage nutzt man ihn vor allem, um Desserts,
Müsli, Joghurt,
Getränke und Marmeladen zu süßen. Diabetiker sollten aber
sparsam mit
Agavendicksaft umgehen, da er sehr viel Fruktose enthält und
somit den
Blutzuckerspiegel ansteigen lässt.

Dadurch
ist er aber auch sehr süß: 100 g Agavendicksaft (300 kcal)
süßen so stark wie
125 g Haushaltszucker.

2.
Alternative zu Zucker: Ahornsirup

Schon
die indigen Völker Nordamerikas und Kanadas haben den
Ahornbaum „angezapft“:
Über Löcher in der Rinde wird Ahornsaft gewonnen. Dieser wird
anschließend
eingedickt. Aus 40 Litern Saft wird ein Liter Sirup. In dem
stecken neben
Zucker auch Calcium, Eisen, Phosphor, Kalium und Eiweiß. Das
sind mehr
Mineralstoffe als in Honig enthalten sind. 100 g Ahornsirup (274 kcal)
können
gut 130 g
Haushaltszucker
ersetzen – zum
Beispiel beim Backen, aber auch zum Würzen von Suppen, Saucen
und Dressings.

3.
Alternative zu Zucker: Honig

Honig hat zwar
fast
genauso viele Kalorien (306 kcal pro 100
g) wie
Zucker, aber dafür enthält er auch Antioxidantien und
Nährstoffe – zum Beispiel
Vitamin B und C, Kalium, Calcium, Eisen und Magnesium. Das
Naturprodukt ist
perfekt geeignet, um Desserts zu verfeinern und Kuchen zu
süßen. Allergiker
sollten allerdings aufpassen, da viele Honigsorten
Blütenpollen enthalten.
Lebensmittelforscher empfehlen Diabetikern: Honig nur in Maßen
essen, da er den
Blutzuckerspiegel genauso ansteigen lässt wie Haushaltszucker.

4.
Alternative zu Zucker: Stevia

Kaum
Kalorien, nicht schädlich für die Zähne, kein Einfluss auf den
Insulinspiegel
und eine Süßkraft, die 300-mal stärker ist als die von Zucker:
Seit Jahren ist die
„Wunder-Pflanze“ Stevia auch in Deutschland als

Zuckerersatz
für Lebensmittel zugelassen. Steviolglycoside dürfen Joghurts,
Müslis,
Getränken, Schokolade und anderen Süßigkeiten zugesetzt
werden. Einzig der
leicht bittere Eigengeschmack kann einen stören.

5.
Alternative zu Zucker: Zuckerrübensirup

Zuckerrübensirup
ist eine der bekanntesten Zucker-Alternativen. Man kann ihn
zum Würzen von
Dressings, Quark, Joghurt, Suppen und zum Backen verwenden.
Das Süßmittel
entsteht, wenn Zuckerrüben gehäckselt, dann stundenlang
gedämpft und
anschließend gepresst werden. So enthält man aus einem Kilo
Rüben 200 g

Sirup.
Zuckerrübensirup punktet mit vielen Mineralstoffen: Schon 100
g decken etwa
fünf Prozent des Tagesbedarfs an Kalium, Phosphor und
Magnesium sowie 15
Prozent des Tagesbedarfs an Eisen.



Projekt zuckerfreie Fastenzeit Woche 5

KiTa und BGS Erlöserkirche Posted on Tue, March 20, 2018 11:20:22

Projekt:
zuckerfreie Fastenzeit in der Kita 2018 – Woche 5

Schocker der Woche:

Ein (!) Paula Pudding hat 15 g Zucker
und überschreitet damit um 2,5 g die empfohlene Zuckermenge von 12,5 g für
Kinder am Tag.

Was
haben wir gemacht?

In
der vergangenen Woche fand die Kinder Bibel Woche in der Kita statt. Daher gab
es kein spezielles Thema zur zuckerfreien Fastenzeit. Wir haben uns mit dem
Ursprung des Themas Fasten aus der Bibel beschäftigt und Geschichten von Jesus
aus der Bibel gehört


Wie
geht es nächste Woche weiter

In
dieser Woche wird es praktisch. Wir stellen in den Gruppen verschiedene
Lebensmittel her, die keinen industriellen Zucker enthalten. Diese lassen wir
uns anschließend schmecken J

Info
der Woche:

Ein Leben
ohne Zucker: Diese 5 Dinge habe ich gelernt

1. Zucker ist überall

Zucker
schummelt sich wirklich überall hinein. Wenn du das nächste Mal einkaufen
gehst, lies dir die Zutatenliste mancher
Produkte durch.
Du
wirst staunen, wie viele davon völlig überraschend Zucker enthalten! Zucker hat viele Namen. Auf dem Etikett ist zwar vielleicht
nichts direkt von Zucker zu lesen. Wenn aber ein Wort mit „-ose“ aufhört,
bedeutet das, dass trotzdem Zucker enthalten ist. In einem „gesunden“
Frühstück, das z.B. aus einem Müsli mit Joghurt und Früchten plus einem Glas
Orangensaft besteht, können sich etwa bis zu 14 Teelöffel Zucker verbergen, was
sehr weit über der empfohlenen Tagesmenge von sieben Teelöffeln liegt.

2. Konzentrierter und wacher

In den
ersten zwei Wochen fühlte ich mich ein bisschen benebelt. Ich schlief zwar einige Nächte sehr
schlecht
und
arbeitete manchmal lange, aber es fühlte sich anders an, als die übliche
Müdigkeit. Nach etwa zwei Wochen änderte sich das. Der Nebel war gelichtet und
ich fühlte mich plötzlich konzentrierter und wacher, als das seit Langem der
Fall gewesen war.

3. Mehr Energie und kein
Nachmittagsloch

Seitdem
ich mich vom Zucker verabschiedet habe, fühle ich mich energiegeladener. Ich brauch keinen gezuckerten Snack,
der mir neue Kraft gibt. Ich fühle mich frischer. Und das gilt für den ganzen
Tag: Das 15-Uhr-Loch ist verschwunden und ich brauch keinen Zucker mehr, um es
zu stopfen.

4. Bessere Haut

Seit ich
dem Zucker abgeschworen habe, habe ich bemerkt, dass meine T-Zone (Stirn und
Nase) deutlich weniger ölig ist. Zu viel Zucker kann eben zu fettiger Haut
führen. Anstatt also mit Kosmetika von außen gegen Hautprobleme zu kämpfen, ist
es schlauer, sie von innen anzugehen

5. Die Liebe zum Kochen

Ich habe
meine Liebe zum Kochen wiedergefunden. Eigentlich habe ich mir schon immer gern
gesunde Mahlzeiten gemacht. Weil bei meiner zuckerfreien Ernährung die
meisten Fertigsaucen nicht in Frage kamen (genau wie eine ganze Reihe anderer
Produkte) musste ich so ziemlich alles frisch selbst zubereiten. So habe ich
mich an ein paar gute alte Rezepte erinnert, an die ich schon lange nicht mehr
gedacht hatte. Ich habe auch neue Rezepte gesucht und nachgekocht. Wenn du
selbst kochst, weißt du schließlich genau, was drin ist.



Projekt zuckerfreie Fastenzeit Woche 4

KiTa und BGS Erlöserkirche Posted on Thu, March 15, 2018 12:52:33

Projekt:
zuckerfreie Fastenzeit in der Kita 2018 – Woche 4

Schocker der Woche:

In Deutschland verbraucht ein
Mensch durchschnittlich rund 35 Kilogramm Zucker im Jahr. Dieser Wert lag in
den letzten Jahrzehnten relativ stabil zwischen 32 und 40 Kilogramm im Jahr.
Die Industrie argumentiert daher, dass der Zuckerverbrauch bei uns nicht
gestiegen sei. Blickt man weiter zurück, erkennt man allerdings besser, dass
der Konsum im Laufe des industriellen Zeitalters deutlich gestiegen ist: Laut
Zollaufzeichnungen des Deutschen Reiches lag der Pro-Kopf-Zuckerkonsum im Jahr
1874 noch bei 6,2 Kilogramm. Noch ein konstruiertes Bild für diese Menge: Wäre
die durchschnittliche Körpergröße seitdem im gleichen Verhältnis gewachsen wie
unser Zuckerkonsum, wäre ein deutscher Mann heute 9,39 Meter groß.

Was
haben wir gemacht?

Wir haben uns angesehen was alles in den
einzelnen Lebensmitteln steckt. Was für
Vitamine und Mineralien benötigen die einzelnen Körperpartien, um sich zu
entwickeln?

Hier
zwei Beispiele aus den Gruppen:

Weitere Projekterarbeitungen befinden sich in
der Kita Eingangshalle und den einzeln Gruppen.



Wie
geht es nächste Woche weiter:

In dieser Woche findet unsere Kinder Bibel
Woche statt. Da wir da einiges an Programm vor haben, wird es keine direkte
Projektarbeit geben. Vielmehr kümmern wir uns darum einmal zu hören, woher die
Fastenzeit stammt.

Info
der Woche:

Fasten im Christentum- das Verzichten ist
freiwillig

Christen
fasten freiwillig. Die einzige Regel heißt: Verzichte auf Dinge, die dir am
Herzen liegen! Was das ist, entscheidet jeder selbst.

Manche verkneifen sich die Lieblingsschokolade, das Fleisch im Essen oder den
Nachtisch. Andere lassen in dieser Zeit mal Computerspiele oder das Fernsehen
links liegen. Probier es einmal aus: Du wirst sicher feststellen, dass du
vieles von dem, was dir wichtig erscheint, gar nicht so dringend benötigst.

Auch Christen denken in der Fastenzeit besonders über ihren Glauben und über
ihre Lebensweise nach. Und sie überlegen, was sie sofort oder künftig besser
machen können und wie sie anderen Menschen helfen können, denen es schlechter
geht als ihnen selbst.



Projekt zuckerfreie Fastenzeit Woche 3

KiTa und BGS Erlöserkirche Posted on Mon, March 05, 2018 09:28:26

Projekt:
zuckerfreie Fastenzeit in der Kita 2018 – Woche 3

Schocker
der Woche:

Die Nahrungsmittelindustrie
steckt diverse Süßungsmittel in ein Produkt, um zu
verschleiern, wie viel
Zucker enthalten ist. Statt etwa 30 g Haushaltszucker zu
nehmen, werden z.B.
Zucker, Honig und Agavendicksaft verwendet. So rutschen die
drei Süßungsmittel
in der Zutatenliste weiter nach hinten.

Was
haben wir gemacht?

Wir
haben uns mal die Lebensmittel mit Zuckerinhalt angesehen und
gemerkt: Ja! Es
ist Zucker enthalten, aber auch andere Nährstoffe die gesund
für uns sind.

Hier
zwei Beispiele aus
den Gruppen:


Weitere
Plakate und Themen-ausarbeitungen hängen in der Halle und in
den Gruppen aus.

Wie
geht es nächste Woche weiter:

Diese
Woche schauen wir uns verschiedene
Lebensmittel an, die wir vorher auf die Liste der
zuckerhaltigen Lebensmittel
gesetzt haben. Gemeinsam erarbeiten wir, was an guten und
gesunden Inhalten in
den Lebensmitteln vorhanden ist.

Info
der Woche:

zuckerfrei

Heißt nicht
ganz
„ohne
Zucker“ (0,5% sind erlaubt)

Zuckerauszug
aus Trauben / Süße aus Trauben

Heißt nicht ein
besonders „gesunder Zucker“

Süße nur aus
Früchten / natursüß

Heißt nicht „ungesüßt“,

Süße stammt
aus Fruchtsaftkonzentraten, Saftkonzentraten oder aus
Früchten gewonnenem Zucker

zuckerreduziert

Heißt nicht immer
„kalorienreduziert“

Für Kinder
geeignet/ genau richtig für Kindergarten und Schule

Heißt nicht besonders
wenig Zucker

Ohne
Zuckerzusatz

Heißt nicht ohne
süßende Zutaten

Mit
Traubenzucker

Heißt nicht ein
besonders gesunder Zucker. Im Gegnteil, durch die
geringere Süßkraft muss unter Umständen sogar mehr
verwendet werden

Mit Fruktose
/ Fruchtzucker gesüßt

Heißt nicht, besonders
gesund oder für Diabetiker geeignet

Mit Stevia
gesüßt

Heißt nicht, das die
Steviapflanze verwendet wurde, gesetzlich erlaubt ist
nur der Zusatz des Süßstoffes Stevioglykosid

Mit
Apfeldicksaft gesüßt

Heißt nicht,
ernährungsphysiologischer günstiger

Ohne Zusatz
von Süßungsmittel

Heißt nicht ohne Zucker
oder andere süßende Zutaten, bedeutet lediglich ohne
Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe

Link
Tipp der Woche
(Buchempfehlung):

Die
bittere Wahrheit über Zucker – Dr. Robert H. Lustig



Projekt: zuckerfreie Fastenzeit Woche 2

KiTa und BGS Erlöserkirche Posted on Mon, February 26, 2018 09:44:19

Projekt:
zuckerfreie Fastenzeit in der Kita 2018 – Woche 2

Schocker der Woche:

In Deutschland sind 15 Prozent der Kinder übergewichtig, sechs
Prozent sogar adipös, also fettleibig – ihnen drohen Krankheiten wie Diabetes,
Gelenkprobleme, Bluthochdruck und Herzerkrankungen. Im Vergleich zu den 80er
und 90er Jahren ist der Anteil übergewichtiger Kinder um 50 Prozent gestiegen.

Was
haben wir gemacht?

In dem Projekt der vergangenen Woche ging es
darum, einmal zu schauen, wie viel Zucker in unserem täglichen Lebensmittel
steckt. Dazu wurden gemeinsam mit den Kindern zehn Lebensmittel gesucht. Als
erstes durften die Kinder raten wie viel Zucker in den einzelnen Dingen steckt
und anschließend wurde die tatsächliche Menge mit Zuckerwürfeln dargestellt.

Hier zwei Beispiele aus
den Gruppen:

Alle
Erarbeitungen hängen in der Kita Halle bzw. im Tausendfüßlerhaus für Sie
sichtbar aus.

Wie
geht es nächste Woche weiter:

In den ersten Tagen unseres Projekts, haben
wir uns angeschaut, wo überall Zucker drinnen steckt. In der kommenden Woche erarbeiten
wir mit den Kindern, was kann ich denn noch essen, obwohl Zucker enthalten ist.
Was ist gesund für mich und meine Entwicklung und wo sollte ich lieber weniger
von essen.

Info
der Woche:

Regel 1: Vielfalt an Lebensmitteln genießen

Eine ausgewogene, gesunde
Ernährung zeichnet sich vor allem durch eines aus: Abwechslung!

Regel 2: Täglich Obst und Gemüse

Greifen Sie zu Obst und Gemüse,
möglichst frisch und kurz gegart!

Regel 3: Reichlich Vollkorn

Ob Brot, Reis, Nudeln oder
Getreideflocken: Verzichten Sie
nach Möglichkeit auf Weißmehlprodukte und
verwenden Sie stattdessen so oft wie möglich Produkte aus Vollkorn.

Regel 4: Tierische Lebensmittel als Ergänzung

Greifen Sie täglich zu Milch,
Joghurt, Käse und anderen Milchprodukten. Lassen Sie sich zudem ein- bis zweimal
pro Woche einen Fisch schmecken

Regel 5: Pflanzliche Fette bevorzugen

Es kommt bei einer gesunden
Ernährung nicht nur darauf an, wie viel Fett Sie zu sich nehmen, sondern auch,
um welches Fett es
sich handelt.

Regel 6: Wenig Zucker und Salz

Gehen Sie sparsam mit Zucker um.
Meiden Sie Lebensmittel und Getränke, die mit verschiedenen Zuckerarten (etwa
Glukosesirup) versetzt sind.

Regel 7: Bevorzugt Wasser trinken

Trinken Sie täglich rund eineinhalb Liter Flüssigkeit, denn
Flüssigkeit ist lebensnotwendig.

Regel 8: Speisen schonend zubereiten

Garen Sie Ihre Speisen nach
Möglichkeit eher kurz und bei
niedrigen Temperaturen
. Setzen Sie Wasser und Fett dabei nur
sparsam ein.

Regel 9: Sich Zeit nehmen

Bewusst zu essen trägt auch
dazu bei, richtig zu essen.

Regel 10: In Bewegung bleiben. Täglich 30 bis 60 Minuten körperliche Bewegung oder Sport
gelten als optimal.



Projekt: zuckerfreie Fastenzeit Woche 1

KiTa und BGS Erlöserkirche Posted on Wed, February 21, 2018 08:36:10

Projekt:
zuckerfreie Fastenzeit in der Kita 2018 – Woche 1

Schocker der Woche:

Ein Liter
Cola enthält ca. 40 Zuckerwürfel, aber ein Liter frischgepresster Apfelsaft
enthält ca. 42 Zuckerwürfel!

Was
haben wir gemacht?

In der vergangenen Woche haben wir uns einmal
die Frühstücksdosen der Kinder angesehen und den Zuckerinhalt bei jeweils zwei
Frühstücksdosen ermittelt.

Dabei haben wir erstaunliche Ergebnisse
festhalten können. In den meisten kindgerechten Produkten steckt erstaunlich
viel Zucker.

Hier zwei Beispiele aus
den Gruppen:

In
dem oberen Essen befinden sich: 3,5
Zuckerwürfel

Und
in dem unterem Essen sind: 8,5
Zuckerwürfel
enthalten.

Weitere
Frühstücke und deren Zuckerinhalt sehen Sie im Aushang in unserer Kita Eingangshalle.


Wie
geht es nächste Woche weiter:

In dieser Woche werden wir mit den Kindern
Plakate erarbeiten. Wir schauen uns gemeinsam verschiedene Lebensmittel aus dem
täglichen Gebrauch an und schätzen dann einmal wie viel Zucker dort enthalten
ist. Anschließend ermitteln wir den Zuckerinhalt und machen ihn mit Hilfe von
Zuckerwürfel auf dem Plakat sichtbar.

Info
der Woche:

Ist Fruchtzucker besser als normaler Zucker?

Um eines direkt vorweg zu nehmen: Zucker ist
Zucker, egal ob er aus der Natur oder einer Raffinerie stammt. Der einzige
wirkliche Unterschied besteht darin, dass Fruchtzucker (Fruktose) im Gegensatz
zum Industriezucker im Körper insulinunabhängig abgebaut wird. Daher ist er
auch für Diabetiker besser geeignet. Allerdings dürfen Diabetiker den Fruchtzucker
nicht kiloweise in sich hinein schaufeln. Denn wenn man zu viel Fruchtzucker
isst, wird die Fruktose in Glukose umgewandelt. Und diese beeinflusst wieder
den Insulinspiegel. Der Fruchtzucker beeinflusst den Insulinspiegel also erst
etwas später, als wenn man Industriezucker essen würde.

Was der
Industrie gut tut, ist für den Menschen weit ungesünder. Denn der Körper ist es
nicht gewohnt, größere Mengen Fruktose zu verarbeiten. In erster Linie
speichert der Körper den Zucker in Form von Glukose. Bevor er die Fruktose also
verstoffwechseln kann, muss er sie zunächst in Glukose umwandeln. Und das kann
ein Problem werden. Glukose wird im Darm schnell aufgenommen, Fruktose nur sehr
langsam. Darum bleibt der Fruchtzucker viel länger im Darm. Um den Fruchtzucker
aufzunehmen, benötigt unser Verdauungssystem Flüssigkeit zur Verdünnung. Das
Resultat kann schwerer Durchfall sein.

Auch wenn sich Fruchtzucker gesund anhört, seinem Körper tut man nichts Gutes,
wenn man zu viel davon zu sich nimmt. Auf die tägliche Portion Obst sollte man
dennoch nicht verzichten.



Projekt: zuckerfreie Fastenzeit

KiTa und BGS Erlöserkirche Posted on Tue, February 13, 2018 11:12:41

Ab den 14.2.18 beginnt die Fastenzeit, also jene Zeit in der die Christen sich auf Ostern und damit auf die Auferstehung Christi vorbereiten.
Als Kita werden wir die diesjährige Fastenzeit in einem Projekt erleben.
Wir wolllen mit den Kindern sieben zuckerfreie Wochen erleben. Gemeinsam lernen wir in den kommenden Wochen, wieviel Zucker in useren täglichem Essen versteckt ist, welchen Zucker es gibt und welche Alternativen es gibt.
Start ist morgen – wir sind gespannt….



Weihnachten Teil 1 und 2

KiTa und BGS Erlöserkirche Posted on Thu, December 14, 2017 08:48:30

Dieses Jahr führt uns die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel durch die Adventszeit. Jeden Freitag treffen wir uns in unserer Halle, um gemeinsam die Weihnachtsgeschichte zu erleben. Um es sichtbar zu machen, haben wir 4 Regalbretter an die Wände gebracht. Auf diesen Brettern wird die Geschichte Stück für Stück durch “Puppen” nachgestellt.

Im ersten Teil ging es um den Besuch des Engels bei Maria. Der Engel verkündigte ihr, dass Maria einen Sohn bekommen wird, den sie Jesus nennen soll. Jesus wird der Mesias sein auf den die ganze Welt gewartet hat. Er wird ein strahlendes Licht in der Dunkelheit sein.

Im zweiten Teil hat Josef von der bevorstehenden Geburt gehört. Sein erster Gedanke war Maria zu verlassen, da er an Ehebruch ihrerseits dachte. Doch der Engel des Herrn kam zu ihm und klärte ihn auf. Unser Bild zeigt wie Josef und Maria von dem kaiserlichem Diener hören, dass jeder männliche Bürger in die Stadt gehen muss in der er geboren wurde, damit er gezählt wird. Der Kaiser in Rom wollte wissen wie viele Menschen in seinem Reich lebten. Also machten sich Josef und seine schwangere Maria auf, um von Nazareth nach Bethlehem zu gelangen, der Geburtsstadt von Josef.



Schulpflicht und Stichtagsregelung

KiTa und BGS Erlöserkirche Posted on Wed, June 28, 2017 09:23:47

In Deutsch­land herrscht allgemeine
Schul­pflicht. Das heißt: Alle Kinder, die in Deutsch­land leben, müssen die
Schule besuchen – unabhängig von ihrer sozialen und nationalen Herkunft und
unabhängig von ihrer körperlichen und geistigen Entwick­lung. Positiv
ausgedrückt: Schul­pflicht ist das Recht eines jeden Kindes auf Schule.

Die Schul­pflicht

In der Pflicht sind vor allem der
Staat und die Eltern des Kindes. Der Staat muss die erforderlichen
Einrichtungen bereit­stellen und allen Kindern den Besuch einer Schule
ermöglichen. Die Eltern müssen ihr Kind recht­zeitig zum Schul­besuch anmelden.
Versäumen sie die Anmeldung, machen sie sich strafbar. Nach der Anmeldung folgt
eine ganze Liste weiterer und weit reichender Verpflichtungen: Eltern müssen

  • für einen regel­mäßigen und pünkt­lichen Schul­besuch
    sorgen,
  • ihr Kind ordentlich gekleidet und angemessen
    sauber zur Schule schi­cken,
  • es mit der erforderlichen Schul­ausrüstung
    ausstatten,
  • ihr Kind anhalten, seine schu­lischen Aufgaben zu
    erledigen,
  • ihr Kind bei Schul­versäum­nissen entschuldigen,
    bei Krankheiten krankmelden,
  • und nicht krank­heits­bedingte Schul­versäum­nisse
    vorher beantragen.

Dauer der
Schul­pflicht hängt vom Bundes­land ab

Wie lang die Schul­besuchs­pflicht
ist, hängt vom Bundes­land ab. In Bayern sind beispiels­weise neun Jahre Voll­zeit­unter­richt
Pflicht, in Berlin und Nord­rhein-West­falen sind es zehn Jahre. Die Anzahl der
Schul­besuchs­jahre darf hierbei nicht mit der Nummer der besuchten Jahr­gangs­stufe
verwechselt werden. Ein Kind am Ende der achten Klasse, das zwei Mal eine
Klasse wieder­holt hat, hat in Berlin seine Schul­besuchs­pflicht erfüllt.

Der Stichtag

Ein Stichtag regelt den Beginn der
Schul­pflicht. Lange Jahre war dies der 30. Juni. Kinder, die bis zu
diesem Termin sechs Jahre alt wurden, mussten nach den Sommer­ferien desselben
Jahres in die Schule. Lag ihr Geburts­tag nach diesem Termin, konnten sie nur
in Ausnahme­fällen, auf besonderen Antrag und nach einer bestandenen Schul­eingangs­prüfung
in die Schule gehen. 1997 beschloss die Kultus­minister­konferenz eine
zeitliche Ausdehnung der bis dahin geltenden Stich­tags­regelungen. Die Bundes­länder
können seitdem den Stichtag selbst bestimmen. Viele Bundes­länder haben davon
Gebrauch gemacht:

Datum

Bundes­land

30. Juni

Bremen,
Hamburg, Hessen, Meck­lenburg-­Vorpommern, Saar­land, Sachsen,
Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein

Kann- und
Muss-Kinder

Muss-Kinder sind zum Stichtag
bereits sechs Jahre alt und müssen aufgrund der Schul­pflicht einge­schult
werden. Ihre Eltern können sie nur in Ausnahme­fällen ein Jahr vom Schul­besuch
zurück­stellen lassen. Kann-Kinder werden erst nach dem Stichtag sechs Jahre
alt. Sie unterliegen zum Zeit­punkt ihrer Einschulung noch nicht der Schul­pflicht.
Die Eltern müssen für die vorzeitige Einschulung einen Antrag stellen und die
Schul­fähig­keit ihrer Kinder über­prüfen lassen. Wie Eltern hierbei vorgehen
müssen, steht meist auf der Internetseite ihrer zuständigen Schulbehörde.



Next »